Welche Homöopathische Arzneimittel bei welche Erkrankung ?


  1. Behandlung der Hypothyreose mit HYPO SOLVESTOR TT6 100©

 

Unter einer Hypothyreose versteht man eine mangelnde Versorgung des Körpers mit den Schilddrüsenhormonen Trijodthyronin (T3) und Thyroxin (T4). Der Stoffwechsel des Körpers läuft langsamer ab als normal. Die Folgen sind geringere körperliche und geistige Leistungsfähigkeit.

 

Mögliche Symptome: Leistungsminderung, Konzentrationsschwäche, Antriebslosigkeit, Müdigkeit, Verstopfung, leichtes Frieren, Depressionen, Appetitlosigkeit, trockene und raue Haut, raue Stimme, langsame Sprache, Schwellung der Lider und des Gesichtes, Verlangsamung des Pulses und der Reflexe, niedriger Blutdruck, Gewichtszunahme. Bei Frauen können Zyklusstörungen und fibrös-zystische Mastopathie, bei Männern Libido- und Erektionsstörungen auftreten. Bei Kindern kommt es zu Entwicklungsverzögerungen. Die Schweregrade reichen von latent bzw. kompensiert (FT3 und FT4 normal, aber TSH erhöht) über subklinisch (FT3 und FT4 zwar erniedrigt, aber symptomlos) und manifest (FT3 und FT4 erniedrigt, entsprechende Symptome).

HYPO SOLVESTOR TT6 100 100 ml

Dosierung (morgens nüchtern oder/und abends vor dem Schlafengehen):

  • Anfangsstadium, insbes. latente bzw. kompensierte Hypothyreose (FT3 und FT4 normal, aber TSH erhöht): 1 x täglich 20 – 30 Tropfen

 

  • Mittleres Stadium, insbes. subklinische Hypothyreose (FT3 und FT4 erniedrigt, aber symptomlos): 1 x täglich 30 – 40 Tropfen

 

  • Fortgeschrittenes Stadium, insbes. manifeste Hypothyreose (FT3 und FT4 erniedrigt, entsprechende Symptome): 2 x täglich 25 – 40 Tropfen

 

  • Akut: 2 – 3 Wochen lang 3 x täglich 30 – 50 Tropfen

Zusammensetzung: Juglans regia , Ammonium carbonicum, Strychnos ignatia, Selenium metallicum, Primula veris, Cuprum metallicum, Fucus vesiculosus, Zingiber officinale , Ethanol 43% (m/m)

Aufgrund eigener Erfahrungen wirksam bei folgenden Erkrankungen/Indikationen: Anregung der Selbstheilungskräfte bei diagnostizierter Schilddrüsenunterfunktion (Hypothyreose), Leistungsabfall, Müdigkeit und gesteigertes Schlafbedürfnis, Konzentrationsstörungen, Kälteempfindlichkeit; bei Frauen: Störungen der Fruchtbarkeit, Fehlgeburt, Frühgeburt und Hirnreifungsschäden des werdenden Lebens.

 

 

  1. Behandlung von Hypothyreose u. Hashimoto mit HYPO SOLVESTOR TT6 200©

Die Hashimoto-Thyreoiditis ist eine Autoimmunerkrankung, die zu einer chronischen Entzündung der Schilddrüse führt. Das Schilddrüsengewebe wird infolge eines fehlgeleiteten Immunprozesses durch T-Lymphozyten zerstört; die Schilddrüse wird kleiner und echoärmer. Die Folge ist eine Hypothyreose.

HYPO SOLVESTOR TT6 200© 100ml

Dosierung:

  • Anfangsstadium: 2 x täglich 15 – 20 Tropfen
  • Mittleres Stadium: 2 x täglich 25 – 30 Tropfen
  • Fortgeschrittenes Stadium: 3 x täglich 30 Tropfen
  • Akut: 1 – 2 Wochen 3 x täglich 40 – 50 Tropfen

Zusammensetzung: Juglans regia, Ammonium carbonicum, Strychnos ignatia, Selenium metallicum, Origanum vulgare, Primula veris, Cuprum metallicum, Fucus vesiculosus, Zingiber officinale, Strontium carbonicum, Argentum metallicum, Ethanol 43% (m/m)

Aufgrund eigener Erfahrungen wirksam bei folgenden Erkrankungen/Indikationen: Anregung der Selbstheilungskräfte bei diagnostizierter Hypothyreose und Hashimoto-Thyreoiditis, Gewichtszunahme, Müdigkeit, Antriebsarmut, trockene Haut, brüchige Haare, Haarausfall.

 

 

  1. Behandlung von Hyperthyreose u. Struma diffusa mit HYPER K-STRUMIN D25©

Die Hyperthyreose ist eine krankhafte Überfunktion der Schilddrüse (übermäßige Produktion von Schilddrüsenhormonen). Etwa vier von fünf betroffenen Patienten weisen eine Struma (Kropf) auf. Mögliche Symptome: Schlaflosigkeit, Gereiztheit, Nervosität und Zittern (feinschlägiger Tremor) als Zeichen einer allgemeinen psychomotorischen Unruhe. Das Herz-Kreislaufsystem weist neben einer gesteigerten Blutdruckamplitude (Differenz zwischen systolischem und diastolischem Messwert) eine veränderte Herztätigkeit (Sinustachykardie, Extrasystolen, Vorhofflimmern) auf. Trotz Heißhungers kann es durch die Steigerung des Grundumsatzes zu Gewichtsverlust kommen. Begleitend ist eine pathologische Glukosetoleranz, evtl. sogar eine Hyperglykämie infolge der Mobilisierung von Fett- und Glykogenreserven möglich. Des Weiteren sind Hitzesymptome (Wärmeintoleranz, Schweißausbrüche, warme feuchte Haut,

leichtes Fieber), gesteigerte Stuhlfrequenz, Schwäche der Muskulatur, Osteoporose (negative Calciumbilanz), Fettleber, Haarausfall und Zyklusstörungen bis hin zu vorübergehender Unfruchtbarkeit typisch.

Unterscheidung:

Nach der Ausprägung (morphologisch) wird eine Struma diffusa (gleichmäßig vergrößert) von der Struma nodosa (bereits Knoten vorhanden) unterschieden. Die Struma uninodosa weist einen einzelnen Knoten auf, die Struma multinodosa mehrere.

Nach der Lage wird die eutope Struma (normale anatomische Lage) von der dystopen Struma (Struma im Brustkorb = retrosternal, hinter der Luftröhre oder unter der Zunge) abgegrenzt.

Nach ihrer Funktion (funktionell) unterscheidet man die euthyreote Struma (normale Stoffwechselwerte) von der hypothyreoten Struma (bei Unterfunktion) und der hyperthyreoten Struma oder toxischen Struma (bei Überfunktion).

Nach ihrem Auftreten (epidemiologisch). Sind innerhalb eines Gebietes mehr als 10 % der Bevölkerung betroffen, spricht man von einer endemischen Struma, sonst von einer sporadischen Struma.

Nach ihrer Dignität wird zwischen der Struma maligna, die einen bösartigen Tumor enthält (meist Schilddrüsenkarzinom), und der blanden Struma unterschieden, bei der es sich um eine nicht-entzündliche, gutartige Schilddrüsenvergrößerung bei normaler Stoffwechsellage handelt. Eine nach Therapie erneut auftretende Struma heißt Rezidivstruma.

Bei der Struma diffusa wuchert das gesamte Schilddrüsengewebe. Je nachdem, wie stark der Kropf ausgebildet ist, unterscheidet man die Struma-Grade 0, I, II und III. Die Struma bezeichnen eine tastbare, sichtbare oder messbare Vergrößerung der Schilddrüse von feingeweblicher Struktur, zunächst unabhängig von der Stoffwechsellage (Überfunktion, Unterfunktion oder normale Funktion). Sie ist weltweit die häufigste Erkrankung der Hormondrüsen (Endokrinopathie). Die Behandlungsmöglichkeiten umfassen neben einer medikamentösen Therapie mit Gabe von Jod oder Schilddrüsenhormonen eine Schilddrüsenoperation und eine Radiojodtherapie.

Einteilung der Struma-Grade (nach Hotze und Schumm-Dräger)

Grad 0a: keine Struma – Grad 0b: tastbare, aber nicht sichtbare Struma Grad I: tastbare und bei zurückgebeugtem Kropf eben sichtbare Struma Grad II: sichtbare Struma

Grad III: große sichtbare Struma

 

HYPER K-STRUMIN D25©

Dosierung:

  • Struma Grad I: 1 x täglich 30 – 50 Tropfen
  • Struma Grad II: 2 x täglich 20 – 30 Tropfen
  • Struma Grad III: 3 x täglich 25 Tropfen
  • Akut: 1 – 2 Wochen lang 3 x täglich 30 – 50 Tropfen

Zusammensetzung: Thuja occidentalis, Curcubita pepo, Juniperus communis, Trigonella foenum-graecum, Capsicum annuum, Hypericum perforatum, Cinnamomum verum, Ethanol 43% (m/m)

Aufgrund eigener Erfahrungen wirksam bei folgenden Erkrankungen/Indikationen: Anregung der Selbstheilungskräfte bei diagnostizierter Hyperthyreose und Struma diffusa

(Kropf), Struma Grad I, II und III, Schluckbeschwerden, Atembeschwerden, Abgeschlagenheit.

 

 

  1. Behandlung von Hyperthyreose u. Struma uninodosa mit HYPER K-STRUMIN M 7.3©

 

Befindet sich ein Knoten in der Schilddrüse, bezeichnet man das Krankheitsbild als Struma uninodosa bzw. mononodosa.

HYPER K-STRUMIN M 7.3© 100 ml

Dosierung:

  • Anfangsstadium: 1 x täglich 10 – 15 Tropfen
  • Mittleres Stadium: 1 x täglich 20 – 30 Tropfen
  • Fortgeschrittenes Stadium: 2 x täglich 20 – 25 Tropfen
  • Akut: 1 – 2 Tage lang 2 x täglich 40 – 60 Tropfen

Zusammensetzung: Zingiber officinale, Crataegus, Juniperus communis, Juglans regia l, Chelidonium, Hypericum perforatum, Thuja occidentalis, Ethanol 43%

Aufgrund eigener Erfahrungen wirksam bei folgenden Erkrankungen/Indikationen:

Anregung der Selbstheilungskräfte bei diagnostizierter Hyperthyreose und Struma uninodosa bzw. mononodosa, Schluckbeschwerden, Atembeschwerden, Abgeschlagenheit.

 

 

  1. Behandlung von Hyperthyreose u. Struma multinodosa mit HYPER K-STRUMIN P 2.09©

 

Befinden sich mehrere Knoten in der Schilddrüse, bezeichnet man das Krankheitsbild als Struma multinodosa bzw. polynodosa.

HYPER K-STRUMIN P 2.09 100 ml

Dosierung:

  • Anfangsstadium: 1 x täglich 20 Tropfen
  • Mittleres Stadium: 1 x täglich 25 Tropfen
  • Fortgeschrittenes Stadium: 1 x täglich 30 Tropfen
  • Akut: 1 – 2 Tage lang 2 x täglich 40 – 60 Tropfen

Zusammensetzung: Chelidonium majus, Juniperus communis, Juglans regia, Crataegus, Hypericum perforatum, Thuja occidentalis, Origanum vulgare, Ethanol 43% (m/m)

Aufgrund eigener Erfahrungen wirksam bei folgenden Erkrankungen/Indikationen:

Anregung der Selbstheilungskräfte bei diagnostizierter Hyperthyreose und Struma multinodosa bzw. polynodosa, Schluckbeschwerden, Atembeschwerden.

 

 

  1. Behandlung des Morbus Basedow mit HYPER K-STRUMIN MB 5.08©

Morbus Basedow (Basedow‘sche Krankheit) ist eine Autoimmunkrankheit der Schilddrüse. Häufig, aber nicht immer, geht die Erkrankung mit einem Kropf (Struma), einer Schilddrüsenüberfunktion (Hyperthyreose) oder einer Beteiligung der Augen (endokrine Orbitopathie) einher.

HYPER K-STRUMIN MB 5.08 100 ml

Dosierung:

  • Anfangsstadium: 1 x täglich 25 Tropfen
  • Mittleres Stadium: 1 x täglich 30 – 40 Tropfen
  • Fortgeschrittenes Stadium: 2 x täglich 25 – 30 Tropfen
  • Akut: 1 Woche lang 2 x täglich 30 – 50 Tropfen

Zusammensetzung: Juniperus communis, Juglans regia, Crataegus, Trigonella foenum-graecum, Ferrum jodatum, Capsicum annuum, Hypericum perforatum, Ethanol 43 %

Aufgrund eigener Erfahrungen wirksam bei folgenden Erkrankungen/Indikationen: Anregung der Selbstheilungskräfte bei diagnostiziertem Morbus Basedow, auch mit begleitender Struma und endokriner Orbitopathie, Exophthalmus, Unruhe, Reizbarkeit, Schlafprobleme, Erschöpfung, Herzrasen und Herzrhythmusstörungen.

 

 

  1. Behandlung der endokrinen Orbitopathie mit HYPER K-STRUMIN EO 0.9©

Die endokrine Orbitopathie (endokrine Ophthalmopathie) ist eine Erkrankung der Augenhöhle (Orbita). Sie zählt zu den organspezifischen Autoimmunerkrankungen und tritt meist gemeinsam mit einer Schilddrüsenfehlfunktion auf, wobei Frauen erheblich häufiger betroffen sind als Männer.

Klinisch äußert sie sich mit einem deutlichen Hervortreten der Augen (Exophthalmus) und einer damit verbundenen Erweiterung der Lidspalten. Auslöser für dieses auffällige Krankheitszeichen sind strukturelle und größenmäßige Veränderungen des hinter dem Augapfel (retrobulbär) gelegenen Muskel-, Fett- und Bindegewebes.

Zusammen mit Herzrasen (Tachykardie) und einer Vergrößerung der Schilddrüse (Struma) bildet der Exophthalmus die so genannte Merseburger Trias, einen dreiteiligen Symptomkomplex.

Dieser gehört zu den klassischen, aber nicht zwingenden klinischen Zeichen des Morbus Basedow und wurde bereits 1840 von Carl Adolph von Basedow, der seinerzeit in Merseburg tätig war, beschrieben.

HYPER K-STRUMIN EO 0.9 100 ml

Dosierung:

  • Anfangsstadium: 1 x täglich 20 Tropfen
  • Mittleres Stadium: 1 x täglich 30 Tropfen
  • Fortgeschrittenes Stadium: 2 x täglich 20 – 40 Tropfen
  • Akut: 1 Woche lang 2 x täglich 50 – 60 Tropfen

Zusammensetzung: Trigonella foenum-graecum, Juniperus communis, Juglans regia, Thuja l, Zingiber officinale, Curcubita pepo, Capsicum annuum, Cinnamomum verum l, Ethanol 43%

Aufgrund eigener Erfahrungen wirksam bei folgenden Erkrankungen/Indikationen: Anregung der Selbstheilungskräfte bei diagnostizierter endokriner Orbitopathie (endokrine Ophthalmopathie), Exophthalmus, Lichtempfindlichkeit, Unruhe, Reizbarkeit,